Kopf mit Füßen und Eule
Beschreibung
Im linken unteren Feld des Triptychons „Die Einsiedelei der Heiligen“ wandern Füße zwischen fantastischen Tieren zum Kopf.
Anatomische Unregelmäßigkeiten des Wesens werden von einem Turban verdeckt.
Bosch führt hier eine klassisch-griechische Tradition fort, in der das Weglassen großer Körperteile als furchterregend galt.
Ein Eulennest thront auf dem Kopf des Wesens ohne Unterkörper.
Es symbolisiert hier nicht Weisheit wie Athenes Eule, sondern Täuschung und Intrige.
Schließlich glaubte man, dieser Raubvogel überfalle unschuldige, schlafende Beute im Dunkeln.
Adaption eines Gemäldes von Hieronymus Bosch als Figur:
Diese Replik ist Teil der Parastone Museum Collection of Hieronymus Bosch Figures.
Sie wird mit einer farbigen Beschreibungskarte der Museumsreplik geliefert.
Zusätzlich ist eine Miniaturreplik der gedruckten Karte des Triptychons „Die Einsiedelei der Heiligen“ enthalten.
Das Triptychon der Einsiedlerheiligen von Hieronymus Bosch: Dieses Triptychon zeigt drei frühchristliche Heilige, die in völliger Abgeschiedenheit lebten, um sich vor irdischen Versuchungen zu schützen.
Von links nach rechts: der heilige Antonius, der in der ägyptischen Wüste lebte; der heilige Hieronymus, der in Bethlehem lebte; und der heilige Ägidius, der als Einsiedler in Südfrankreich lebte.